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Arbeitsfelder in Hospiz, Facheinrichtungen und Fachklinik

Altenpflegeschüler erkunden im Rahmen eines Unterrichtsprojektes verschiedene Arbeitsfelder

Im Rahmen ihrer dreijährigen Ausbildung zur Altenpflegefachkraft erkundeten Auszubildende des zweiten Ausbildungsjahres der Altenpflegeschule des Lahn-Dill-Kreises in Herborn unter der Leitung ihrer Kursleitung Michael Schneider sowie Karin Jääger verschiedene Arbeitsfelder im Bereich der Pflege.

An zwei aufeinanderfolgenden Tagen besuchten die Schüler/-innen in zwei Gruppen insgesamt vier Einrichtungen des Gesundheitswesens.

So lernten die Schüler das Hospiz in Wetzlar, die Facheinrichtung für neurologische Erkrankungen „Haus Minneburg“ und die Alloheim Senioren-Residenz "Casino Wetzlar- Junge Pflege“ und in Braunfels die neurologische Rehabilitationsklinik kennen.

In allen vier Einrichtungen wurden die Schüler/-innen von den Pflegedienstleitungen freundlich empfangen und begrüßt. In interessanten Vorträgen erhielten sie wichtige Informationen über die pflegerischen Arbeitsschwerpunkte der jeweiligen Einrichtungen. Anschließend hatten die Schüler/-innen Gelegenheit zur Fragestellung und zur Besichtigung des Hauses unter fachkundiger Leitung.

Neben den fachlichen Angeboten der zweitägigen Exkursion kam auch die Kultur nicht zu kurz. So rundete eine kleine Wanderung auf Goethes Spuren durch die Altstadt von Wetzlar und einen Stadtspaziergang durch Braunfels zum Schloss mit Informationen über die wechselvolle Geschichte der Stadt sowie über Friederike Fliedner, die Mitbegründerin des Diakonissen-Mutterhauses, das Programm der Auszubildenden ab.


Ein Teil der Auszubildenden des Kurses 28 vor dem Geburtshaus von Friederike Fliedner in Braunfels

Am Ende der beiden besonderen „Schultage“ hatten die Auszubildenden die  Aufgabe die Ereignisse und Erfahrungen schriftlich zusammenzufassen, um sie dann auf der schuleigenen Homepage veröffentlichen zu können. (Die Berichte finden Sie im pdf-Format unter "Kurs 28")

Besonders in Erinnerung geblieben sind die vielfältigen Eindrücke unterschiedlicher pflegerischer Versorgungsformen, die von der Betreuung junger Pflegebedürftiger, über die intensive Versorgung auch beatmungspflichtiger Klienten, der rehabilitativen Wiederherstellung kognitiv beeinträchtigter Menschen bis hin zur Begleitung des letzten Lebensweges reichen.

Den Auszubildenden wurde dadurch deutlich, welche enorme Bandbreite (alten-) pflegerische Arbeit umfasst. Überrascht waren die Auszubildenden auch über die Tatsache, dass in jeder besuchten Einrichtung ehemalige Schüler/-innen der Altenpflegeschule des Lahn-Dill-Kreises tätig sind.

Ab 2020 bietet die Altenpflegeschule des Lahn-Dill-Kreises in gewohnt qualitativ hochwertiger Weise die neue sogenannte generalistische Pflegeausbildung an.

Aus diesem Grund beginnt ab Oktober 2018 letztmalig ein zweijähriger verkürzterAltenpflegelehrgang. Diese verkürzte Ausbildung richtet sich speziell an Menschen mit Berufserfahrung in der Pflege. Voraussetzung für die Aufnahme in diesen Kurs sind entweder eine abgeschlossene Ausbildung zum Altenpflegehelfer / zur Altenpfleghelferin oder Krankenpflegehelfer / Krankenpflegehelferin.

Aber auch Personen ohne Ausbildung mit einer mindestens zweijährigen Berufserfahrung in der Pflege können diese verkürzte Form der Altenpflegeausbildung wahrnehmen.

Das didaktische Konzept dieser Ausbildung ist so ausgerichtet, dass die Auszubildenden eine optimale pädagogische Förderung und Unterstützung erhalten. Besonders attraktiv für die Ausbildungsträger und Auszubildenden ist dabei eine mögliche Förderung der Maßnahme durch die Agentur für Arbeit, sodass keine Lohn- und Gehaltsminderung befürchtet werden muss.

Die Ausbildungsträger können bereits nach zwei Jahren mit einer examinierten Fachkraft rechnen; eine sogenannte win-win Situation für alle Beteiligten, gerade vor dem Hintergrund des bestehenden Fachkräftemangels in der Pflege.

 
Die Auszubildenden vor dem Lottehaus in Wetzlar

 

 

Praxisanleiter - erfolgreiche Prüfungen


Frohe Gesichter nach den Prüfungen im September 2017

 

 

Erfolgreich absolvierte Altenpflegeprüfung

25 Prüflinge haben bestanden und freuen sich über ihren Berufsabschluss

Am 25. August 2017 endeten die diesjährigen Altenpflegeprüfungen an der kreiseigenen Altenpflegeschule in Herborn. Im Vorfeld hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereits ihre praktischen und schriftlichen Prüfungen vor dem Prüfungsausschuss der Altenpflegeschule abgelegt. Vorausgegangen waren drei Jahre Ausbildung mit 2200 Stunden theoretischem und praktischem Unterricht. Hinzu kamen 3627 Stunden praktische Ausbildung in den Altenpflegeheimen und ambulanten Pflegediensten sowie einzelne Praktika im Krankenhaus oder in der Rehabilitation.

Die besten Prüfungsergebnisse erzielten in diesem Jahr Angelique Schmidt, die im Altenpflegeheim „Haus Kronberg“ in Ewersbach ausgebildet wurde sowie Diana Benke, die ihre Ausbildung bei der Diakoniestation in Haiger absolvierte. Beide bestanden die schriftliche, praktische und mündliche Prüfung mit der Traumnote „sehr gut“. Über das zweibeste Ergebnis darf sich Sandra Habicht aus dem „Haus Elisabeth“ in Dillenburg freuen.


Die drei besten Absolventinnen, von links: Angelique Schmidt, Sandra Habicht, Diana Benke.

Herzlichen Glückwunsch zu den guten Ergebnissen! 

Als Dank und Anerkennung für die guten Ergebnisse überreichten Pflegedienstleiter Jörg Braas vom Altenpflegeheim Haus Kronberg, Heimleiter Peter Bittermann vom Altenpflegeheim Haus Elisabeth sowie Praxisanleiterin Ute Hermann-Unger von der Diakoniestation Haiger einen dicken Blumenstrauß. Von der Altenpflegeschule des Lahn-Dill-Kreises gab es wieder Buchgutscheine, die von der Schulleiterin Ulrike König nach einer kleinen Ansprache den erfolgreichsten Prüflingen überreicht wurden. Sie dankte den Dozentinnen und Dozenteninnen und in besonderem Maße der Kursleiterin Karin Jääger für ihr großes Engagement, ihre Unterrichtsprojekte und Methodenvielfalt im Rahmen dieser Ausbildung. Dank sprach sie auch den Ausbildungsbetrieben für die gute und langjährige Kooperation mit der kreiseigenen Altenpflegeschule aus.

Der hauptamtliche Kreisbeigeordnete und zuständige Dezernent für die kreiseigene Altenpflegeschule, Stephan Aurand, ist ebenfalls stolz auf die guten Prüfungsergebnisse. Besonders freut er sich darüber, dass dem stationären und ambulanten Pflegemarkt in unserer Region 25 neue Altenpflegefachkräfte zur Verfügung stehen. Dass der Bedarf an Altenpflegern und Altenpflegerinnen auch in unserer Region sehr groß ist, zeigen die zahlreichen Anfragen aus den unterschiedlichen Pflegebereichen in der Altenpflegeschule, berichtet die Schulleitung. So konnten die diesjährigen Absolventen und Absolventinnen aus mehreren Angeboten wählen.

Am 1. September 2017 startet ein neuer dreijähriger Altenpflegelehrgang an der Altenpflegeschule in Herborn mit 32 Teilnehmenden. „Um der großen Nachfrage an ausgebildeten Altenpflegefachkräften in unserer Region nachkommen zu können, planen wir für das nächste Jahr nochmals zusätzlich eine verkürzte zweijährige Altenpflegeausbildung für Personen mit Berufserfahrung im Bereich der Altenpflege“ so Stephan Aurand. „Zudem ist – im Hinblick auf die Umsetzung des neuen Pflegeberufe-Reformgesetzes eine Erweiterung der Räumlichkeiten der jetzigen Altenpflegeschule für 2018 vorgesehen“, berichtet der Dezernent.


Die Prüflinge mit den Dozenten

 

  

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